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OECD hat 4 Alternativmethoden zum Tierversuch anerkannt

Die Körperpflegemittelindustrie ist bestrebt, bestehende Tierversuche zur Überprüfung der Rohstoffe, die in kosmetischen Mitteln eingesetzt werden, durch Alternativmethoden zu ersetzen. Umfangreiche Untersuchungen waren notwendig, um für die entwickelten Methoden die Anerkennung durch die entsprechenden Behörden zu erreichen. Die Internationale Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat nun die ersten vier tierversuchsfreien toxikologischen Prüfmethoden in das OECD- Prüfrichtlinienprogramm aufgenommen. Diese Methoden werden von der kosmetischen Industrie bereits seit vielen Jahren routinemäßig eingesetzt, die offizielle Anerkennung fehlte aber bisher. Die Anerkennung durch die OECD führt nun zur verbindlichen Anwendung dieser Alternativmethoden für die Überprüfung von Inhaltsstoffen kosmetischer Mittel. Zwei der Methoden dienen der Bestimmung der Ätzwirkung von Stoffen auf der Haut. Die dritte Methode erlaubt die Bestimmung der Phototoxizität von Stoffen an Zellkulturen. Mit der vierten Methode wird gemessen, wie gut Stoffe durch die Haut aufgenommen werden können. Der Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel e.V. unterstützt die Entwicklung von Alternativmethoden, fordert aber auch die Behörden auf, die Verfahren bis zur Anerkennung der Methoden deutlich zu verkürzen. Tierversuche für kosmetische Fertigprodukte sind nach Meinung des IKW grundsätzlich nicht notwendig. Die Bewertung der Sicherheit der Fertigprodukte beruht auf der Bewertung der eingesetzten Rohstoffe und anhand von Alternativmethoden bzw. Tests an freiwilligen Probanden.

Quelle: Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel
 

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